Forschung vernetzen, Innovation fördern – weltweit

Am 27. Juni 2025 fand, mit ca. 100 Teilnehmenden aus den Bereichen Forschung, Politik und Technologietransfer, in Köln der dritte Netzwerktag der Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser (DWIH) statt. Der DWIH-Netzwerktag, eröffnet durch den DAAD-Präsidenten Professor Dr. Joybrato Mukherjee und Frau Anke Reiffenstuel (Beauftragte für Bildungs- und Wissenschaftsdiplomatie, Auswärtiges Amt), und mittlerweile ein fester Bestandteil im Jahreskalender der DWIH-Geschäftsstelle, bot erneut eine wertvolle Gelegenheit zum internationalen Austausch und Networking.

Von links nach rechts: Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, Anke Reiffenstuel und Dr. Ursula Paintner.

In einer Zeit, in der die Förderung von Wissenschaft und Forschung stetig mit neuen Herausforderungen konfrontiert wird, hat auch das dritte Netzwerktreffen dazu beigetragen, den internationalen Dialog zu stärken und neue Impulse für strategische Kooperationen zwischen den Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäusern, Hochschulen und der freien Wirtschaft zu geben. Im Rahmen des Netzwerktreffens konnten wir Kolleginnen und Kollegen von den DWIH-Standorten São Paulo, New York, San Francisco, Neu-Delhi und Tokyo begrüßen. Nach einer Vorstellung des DWIH-Netzwerks durch Dr. Ursula Paintner, Leiterin der Abteilung Kommunikation im DAAD, haben die Direktorinnen und Direktoren der DWIH dem Publikum ihre Häuser mit einem Akzent auf dem derzeitigen Jahresthema, “Global Health”, im Plenum präsentiert. Die globale Dimension der DWIH als Instrumente der deutschen Außenwissenschaftspolitik, ihre vielseitigen Aktivitäten beispielsweise in den Bereichen Nachhaltigkeit, Science Diplomacy oder in der Förderung von wissenschaftsbasierten Start-ups und die dementsprechende Relevanz des Netzwerks konnten so ein weiteres Mal unterstrichen werden.

Katharina Fourier, Direktorin des DWIH São Paulo, präsentiert die Aktivitäten des DWIH.
Christian Strowa, der Direktor des DWIH New York, präsentiert die Aktivitäten des DWIH.

Das interaktive Format des World-Cafés im zweiten Teil der Veranstaltung bot den Teilnehmenden an den Thementischen der verschiedenen DWIH-Standorte die Gelegenheit, in kleinen Gruppen Kontakte zu knüpfen und sich zu spezifischen Aspekten auszutauschen. Die Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser konnten anschauliche Einblicke in ihre Arbeit geben und direkt für Fragen zur Verfügung stehen. Die Teilnehmenden erhielten dadurch einen unmittelbaren Zugang zu regionalen Strategien, Erfolgsmodellen und bewährten Ansätzen, mit denen die einzelnen Standorte zur Stärkung von Forschung und Innovation beigetragen haben.

Im Austausch: DWIH Tokio, DWIH São Paulo
Im Austausch: DWIH San Francisco und DWIH New Delhi.

Der diesjährige Netzwerktag hat ein weiteres Mal deutlich gemacht, dass zukunftsfähige Lösungen für global relevante (Forschungs-)Fragen nur im internationalen Schulterschluss entstehen können. Er hat nicht nur einen Raum für den Austausch von Wissen und Ideen geschaffen, sondern ebnete zugleich den Weg für konkrete Kooperationen und nachhaltige Partnerschaften – mit Deutschland als verlässlichem Partner und engagiertem Brückenbauer im internationalen Wissenschaftsdialog.

DWIH-Jahresbericht 2024

“Künstliche Intelligenz: Mensch und Gesellschaft im Fokus” war 2024 das Schwerpunktthema der Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser (DWIH) in Neu-Delhi, New York, San Francisco, São Paulo und Tokyo. Werfen Sie hier einen Blick in den Bericht!